Energetische Sanierung – vom Altbau zum Effizienzhaus oder Passivhaus mit Kampshoff

Wurde Ihr Haus vor der Ölkrise Ende der 1970er-Jahre gebaut und seitdem energetisch kaum oder gar nicht modernisiert? Dann kann eine energetische Sanierung dazu beitragen, den Energiebedarf Ihres Hauses zu reduzieren.

Auch bei später errichteten Häusern kann es sinnvoll sein, die energetische Qualität des Gebäudes prüfen zu lassen.

Wir von Kampshoff beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten für Ihr Wohnhaus. Gemeinsam betrachten wir den baulichen Zustand, mögliche Sanierungsmaßnahmen und Ihre persönlichen Anforderungen und Möglichkeiten.

So lässt sich eine Sanierung gezielt auf Ihr bestehendes Wohnhaus und Ihre individuellen Ziele abstimmen.

Der Energieverbrauch Ihres Hauses hängt von vielen Faktoren ab.

Dazu gehören unter anderem die Wärmeverluste über die Gebäudehülle, das Lüftungsverhalten, der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung und die Effizienz der Heizungsanlage.

Bestandsaufnahme und individuelle Sanierungsvorschläge

Um den energetischen Zustand Ihres Hauses beurteilen zu können, untersuchen wir die wesentlichen Bauteile und technischen Anlagen.

Dabei betrachten wir unter anderem Außenwände, Dach, Boden bzw. Kellerdecke, Außentüren und Fenster. Für die relevanten Bauteile ermitteln wir die U-Werte und berechnen daraus die Wärmeverluste über die Gebäudehülle.

Auch die Heizungsanlage wird betrachtet – unter anderem Kessel, Leitungen und Heizkörper.

Auf Grundlage der ermittelten Werte und der verwendeten Energieträger berechnen wir den Primärenergiebedarf nach dem jeweils zugrunde gelegten Berechnungsverfahren und den einschlägigen Normen.

Im zweiten Schritt zeigen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten für eine energetische Modernisierung auf. Dazu können beispielsweise eine zusätzliche Dämmung von Außenwänden und Dach, die Erneuerung von Fenstern und Sonnenschutz- bzw. Verdunkelungssystemen oder die Modernisierung der Heizungsanlage gehören.

Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Gebäude, seinem baulichen Zustand und Ihren individuellen Anforderungen und Möglichkeiten ab.

Ihr individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) durch Holzhausbau Kampshoff​

Eine energetische Sanierung ist ein anspruchsvolles und häufig auch kostenintensives Vorhaben. Die Gründe dafür können vielfältig sein.

Hohe Energiekosten, undichte Fenster, unzureichend gedämmte Dachflächen oder Außenwände können ebenso Anlass für eine Sanierung sein wie überhitzte Innenräume im Sommer.

Auch niedrige Oberflächentemperaturen an Wänden und Fenstern oder das Erreichen der gewünschten Raumtemperaturen im Winter können auf einen entsprechenden Sanierungsbedarf hinweisen.

Feuchtigkeit oder Schimmelbildung können ebenfalls Anlass sein, den baulichen Zustand eines Gebäudes genauer untersuchen zu lassen. Dabei ist es wichtig, zunächst die jeweiligen Ursachen zu ermitteln und geeignete Maßnahmen darauf abzustimmen.

Neben der Verbesserung des energetischen Zustands kann auch der Wunsch nach mehr Wohnkomfort und Behaglichkeit ein Grund für eine Sanierung sein.

Anhand des individuellen Sanierungsfahrplans zeigen wir Ihnen auf, welche Sanierungsschritte für Ihr Wohnhaus sinnvoll sein können und wie sich diese aufeinander abstimmen lassen. Dabei kann beispielsweise eine Sanierung zu einem Effizienzhaus entsprechend den jeweiligen Anforderungen betrachtet werden. 

Im ersten Schritt können beispielsweise Fenster und Außentüren erneuert und gegebenenfalls die Dämmung der Außenwände verbessert werden.

Ein weiterer Schritt kann die Dämmung des Daches und die Erneuerung der Dachflächenfenster umfassen. In einem weiteren Schritt kann die Anlagentechnik für Heizung, Kühlung und Warmwasser betrachtet und gegebenenfalls modernisiert werden.

Welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, richtet sich nach dem baulichen und technischen Zustand Ihres Hauses, dem bestehenden Renovierungsbedarf sowie Ihren persönlichen Anforderungen und Möglichkeiten.

Ein geförderter individueller Sanierungsfahrplan verpflichtet Sie nicht dazu, die darin aufgeführten Sanierungsmaßnahmen umzusetzen.

Werden bestimmte energetische Sanierungsmaßnahmen als Bestandteil eines geförderten iSFP innerhalb von maximal 15 Jahren nach Erstellung des iSFP umgesetzt, kann unter den jeweiligen Fördervoraussetzungen ein iSFP-Bonus in Anspruch genommen werden. Die konkreten Förderbedingungen sind zum Zeitpunkt der jeweiligen Antragstellung zu beachten.

Der iSFP verpflichtet Sie nicht zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Er zeigt Ihnen auf, welche energetischen Sanierungsmaßnahmen für Ihr Haus in Betracht kommen und wie diese sinnvoll aufeinander abgestimmt und umgesetzt werden können.

Mit einer umfassenden energetischen Sanierung können – abhängig vom Ausgangszustand und der konkreten Planung – hohe Effizienzhausstandards erreicht werden.

Welche Effizienzhaus-Stufe für Ihr Wohnhaus möglich ist, prüfen wir anhand der vorhandenen Bausubstanz, der Gebäudehülle und der Anlagentechnik. Für die Sanierung zum Effizienzhaus kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung über die KfW, beispielsweise im Kredit 261, in Betracht kommen.

Welche Förderung für Ihr Vorhaben möglich ist, hängt von den jeweiligen Voraussetzungen und den zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderbedingungen ab. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten für Ihr Gebäude auf.

Aufstockung in Holzbauweise

Massnahmen, die Ihr Haus energieeffizient machen können

Die Außenwände Ihres Hauses können gedämmt werden. Gleichzeitig kann eine neue Fassadenverkleidung das Erscheinungsbild Ihres Hauses neu gestalten. Die Außentüren und Fenster können erneuert werden. Je nach Gebäude und Bedarf können auch elektrisch angetriebene Rollläden eingebaut werden. Wenn die Dacheindeckung ohnehin erneuert werden soll, kann geprüft werden, ob sich diese Gelegenheit für eine zusätzliche Dämmung des Daches nutzen lässt. Wenn es die baulichen Gegebenheiten ermöglichen, können auch der Boden zum Erdreich bzw. die Kellerdecke zusätzlich gedämmt werden. Unter geeigneten Voraussetzungen kann außerdem der Einbau einer Fußbodenheizung in Betracht gezogen werden. Auch der Wärmeerzeuger kann im Rahmen der energetischen Sanierung betrachtet werden. Abhängig von seinem Alter, Zustand und seiner technischen Ausführung kann ein Austausch sinnvoll sein. Dabei kann geprüft werden, ob eine Umstellung von einem fossilen Energieträger auf einen Wärmeerzeuger mit erneuerbaren Energien technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Auch der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann dazu beitragen, Wärmeverluste durch den notwendigen Luftaustausch zu reduzieren. Welche Auswirkungen sich daraus auf den Energiebedarf und die Heizkosten ergeben, hängt von den jeweiligen Gebäude- und Betriebsbedingungen ab.

Und Sie profitieren von den Verbesserungen

Eine energetische Sanierung kann dazu beitragen, den Heizenergiebedarf Ihres Hauses zu reduzieren.

Verbesserungen an der Gebäudehülle und der Anlagentechnik können – abhängig von der konkreten Maßnahme – zu einem angenehmeren Raumklima und mehr Wohnkomfort beitragen.

Auch das Erscheinungsbild Ihres Hauses kann durch neue Fenster, eine Fassadenverkleidung oder weitere bauliche Maßnahmen neu gestaltet werden.

Die Instandsetzung und Modernisierung einzelner Bauteile kann zudem dazu beitragen, den baulichen Zustand des Gebäudes langfristig zu erhalten.

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